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Weitere Projekte

  • Buen vivir rural
    (Projekt aus Eigenmitteln)
    Laufzeit: 01.12.2015 - 30.11.2018
  • Diachrone Migrationslinguistik: Mehrsprachigkeit in historischen Sprachkontaktsituationen
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 08.05.2018 - 08.05.2019
    Mittelgeber: Stiftungen
    URL: https://romanistik.de/aktuelles/2020
    Die noch relativ junge Disziplin der Migrationslinguistik
    hat einen Aspekt in der Sprachkontaktforschung fokussiert, dem zuvor
    nicht immer die ihm zustehende Aufmerksamkeit gewidmet worden war:
    Migration und der damit einhergehende Kultur- und Sprachkontakt sind ein
    konstitutives Element unserer Gesellschaft. Migratorische Bewegungen
    zeitigen kurz- oder längerfristige Konstellationen verschiedener Arten
    von Mehrsprachigkeit kleinerer oder größerer Teile einer Gesellschaft
    bzw. Sprachgemeinschaft, was wiederum verschiedene
    Sprachkontaktsituationen zur Folge hat. Die bisherige Forschung hat sich
    in großen Teilen vor allem auf individuelle Mehrsprachigkeit in
    gegenwartsbezogenen Kontexten konzentriert sowie in Bezug auf die
    Mehrsprachigkeit in erster Linie bilinguale Kontaktsituationen zum
    Untersuchungsgegenstand gemacht.Das Ziel dieses Projektes ist es hingegen, durch
    Migration bedingte Sprachkontaktsituationen ins Zentrum des Interesses
    zu rücken, die primär Sprechergemeinschaften betreffen und die durch
    plurilinguale Konstellationen geprägt wurden. Dabei liegt der Fokus auf
    Kontaktsituationen nicht nur der jüngeren Geschichte, sondern der
    verschiedensten historischen Epochen und auf deren dynamischer
    Entwicklung (diachroner Aspekt).
  • Französische Sprachgeschichte
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 01.01.2016 - 01.08.2018
    Mittelgeber: Stiftungen
    Schwerpunkt des Projekts bildet die historische Sprachkontaktforschung mit dem
    Französischen außerhalb Frankreichs bildete (Gallizismen, Toponyme,
    europäische Mehrsprachigkeit, historische Soziolinguistik, u.a.). Daran
    schließt sich thematisch der Bereich der französisch-basierten
    Kreolsprachen mit spezifischen historischen Sprachkontaktkonstellationen
    an. Einen weiterer Themenkomplex bildeten die Sprachphänomene, die sich
    aus der Textproduktion der "peu lettrés" verschiedener Epochen ergeben. Der Bereich der Sprachwissenschafts- bzw. Grammatikgeschichte
    wird durch verschiedene Analysen zu einzelnen Grammatiken (Port-Royal,
    Hugenottengrammatik, u.a.), philosophischen Traktaten sowie einzelnen
    Lehrwerken vergangener Jahrhunderte repräsentiert. Weitere Untersuchungen
    widmen sich schließlich der internen Sprachgeschichte sowohl des
    Französischen (Modalpartikel, Subjektpronomen, u.a.) als auch des
    Okzitanischen.