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Weitere Projekte

  • Diachrone Migrationslinguistik: Mehrsprachigkeit in historischen Sprachkontaktsituationen

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 8. Mai 2018 - 8. Mai 2019
    Mittelgeber: Stiftungen
    URL: https://romanistik.de/aktuelles/2020

    Die noch relativ junge Disziplin der Migrationslinguistik hat einen Aspekt in der Sprachkontaktforschung fokussiert, dem zuvor nicht immer die ihm zustehende Aufmerksamkeit gewidmet worden war: Migration und der damit einhergehende Kultur- und Sprachkontakt sind ein konstitutives Element unserer Gesellschaft. Migratorische Bewegungen zeitigen kurz- oder längerfristige Konstellationen verschiedener Arten von Mehrsprachigkeit kleinerer oder größerer Teile einer Gesellschaft bzw. Sprachgemeinschaft, was wiederum verschiedene Sprachkontaktsituationen zur Folge hat. Die bisherige Forschung hat sich in großen Teilen vor allem auf individuelle Mehrsprachigkeit in gegenwartsbezogenen Kontexten konzentriert sowie in Bezug auf die Mehrsprachigkeit in erster Linie bilinguale Kontaktsituationen zum Untersuchungsgegenstand gemacht.

    Das Ziel dieses Projektes ist es hingegen, durch Migration bedingte Sprachkontaktsituationen ins Zentrum des Interesses zu rücken, die primär Sprechergemeinschaften betreffen und die durch plurilinguale Konstellationen geprägt wurden. Dabei liegt der Fokus auf Kontaktsituationen nicht nur der jüngeren Geschichte, sondern der verschiedensten historischen Epochen und auf deren dynamischer Entwicklung (diachroner Aspekt).

  • Französische Sprachgeschichte

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Januar 2016 - 1. August 2018
    Mittelgeber: Stiftungen

    Schwerpunkt des Projekts bildet die historische Sprachkontaktforschung mit dem Französischen außerhalb Frankreichs bildete (Gallizismen, Toponyme, europäische Mehrsprachigkeit, historische Soziolinguistik, u.a.). Daran schließt sich thematisch der Bereich der französisch-basierten Kreolsprachen mit spezifischen historischen Sprachkontaktkonstellationen an. Einen weiterer Themenkomplex bildeten die Sprachphänomene, die sich aus der Textproduktion der "peu lettrés" verschiedener Epochen ergeben. Der Bereich der Sprachwissenschafts- bzw. Grammatikgeschichte wird durch verschiedene Analysen zu einzelnen Grammatiken (Port-Royal, Hugenottengrammatik, u.a.), philosophischen Traktaten sowie einzelnen Lehrwerken vergangener Jahrhunderte repräsentiert. Weitere Untersuchungen widmen sich schließlich der internen Sprachgeschichte sowohl des Französischen (Modalpartikel, Subjektpronomen, u.a.) als auch des Okzitanischen.