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Diachrone Migrationslinguistik: Mehrsprachigkeit in historischen Sprachkontaktsituationen

Diachrone Migrationslinguistik: Mehrsprachigkeit in historischen Sprachkontaktsituationen

(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

Titel des Gesamtprojektes:
Projektleitung: ,
Projektbeteiligte: ,
Projektstart: 05/08/18
Projektende: 05/08/19
Akronym:
Mittelgeber: Stiftungen
URL:

Abstract

Die noch relativ junge Disziplin der Migrationslinguistik
hat einen Aspekt in der Sprachkontaktforschung fokussiert, dem zuvor
nicht immer die ihm zustehende Aufmerksamkeit gewidmet worden war:
Migration und der damit einhergehende Kultur- und Sprachkontakt sind ein
konstitutives Element unserer Gesellschaft. Migratorische Bewegungen
zeitigen kurz- oder längerfristige Konstellationen verschiedener Arten
von Mehrsprachigkeit kleinerer oder größerer Teile einer Gesellschaft
bzw. Sprachgemeinschaft, was wiederum verschiedene
Sprachkontaktsituationen zur Folge hat. Die bisherige Forschung hat sich
in großen Teilen vor allem auf individuelle Mehrsprachigkeit in
gegenwartsbezogenen Kontexten konzentriert sowie in Bezug auf die
Mehrsprachigkeit in erster Linie bilinguale Kontaktsituationen zum
Untersuchungsgegenstand gemacht.Das Ziel dieses Projektes ist es hingegen, durch
Migration bedingte Sprachkontaktsituationen ins Zentrum des Interesses
zu rücken, die primär Sprechergemeinschaften betreffen und die durch
plurilinguale Konstellationen geprägt wurden. Dabei liegt der Fokus auf
Kontaktsituationen nicht nur der jüngeren Geschichte, sondern der
verschiedensten historischen Epochen und auf deren dynamischer
Entwicklung (diachroner Aspekt).

Publikationen