BA Frankoromanistik – Studienbeginn ab WS 2014/15

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Einführungsveranstaltung für Studienanfänger*innen im WS 2017/18:
Fr. 13. Oktober 2017, 10 – 12 Uhr, im Kollegienhaus, Universitätsstr. 15, Erlangen, Raum KH 2.016

Informationen für Studieninteressierte

1. Studienkonzept und Qualifikationsprofil

Der Studiengang, der grundlegende Kenntnisse der französischen Sprache auf dem Niveau von drei aufsteigenden Schuljahren bzw. GER B 1 voraussetzt , vermittelt vertiefte sprachpraktische Kompetenzen sowie einen umfassenden Einblick in die vielschichtigen Entwicklungs- und Transformationsprozesse von je historisch spezifischen sprachlichen, literarischen und kulturellen Phänomenen im französischsprachigen Kulturraum. In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der französischen Sprache, Literatur und Kultur erfahren die Studierenden einen kulturellen Perspektivenwechsel, der ein besseres Verständnis der eigenen sowie der fremden Kultur ermöglicht. Durch die Aneignung entsprechender Theorien und Methoden im Umgang mit französischsprachigen Texten sowie kommunikativer und kultureller Kompetenzen befähigt der Bachelorabschluss die Studierenden zu einem kritischen und reflektierten Umgang mit der französischen Kultur.

Als berufsqualifizierender Abschluss vermittelt der Studiengang Kompetenzen, welche für folgende Tätigkeitsfelder qualifizieren:

  • im Bereich der Informationsverarbeitung und der Dokumentation, des Journalismus, des Bibliotheks- und Verlagswesen, der Medien,
  • in der Erwachsenenbildung und anderen außerschulischen Formen der Fremdsprachenvermittlung,
  • im interkulturellen Bereich am Schnittpunkt von Wirtschaft, Politik und Kultur (in der Tourismusbranche, der Öffentlichkeitsarbeit oder in nationalen und internationalen Institutionen).

Der Studiengang legt besonderen Wert darauf, den Studierenden ein hohes Maß an multifunktionaler Kompetenz sowie an Kommunikations- und Reflektionsfähigkeit zu vermitteln.

2. Struktur des Studiengangs

„Frankoromanistik“ kann im modularisierten Zweifächer-Bachelorstudiengang (vgl. Musterstudienplan) als

  • 1. Fach (90 ECTS, 51 SWS; 9 Module und Bachelorarbeit),
  • 2. Fach (70 ECTS, 45-47 SWS; 8 Module)

in Kombination mit zahlreichen anderen Fächern studiert werden. Der Studiengang wird abgerundet durch bis zu 30 ECTS-Punkten Schlüsselkompetenzen.

Der Studiengang ist in drei Phasen gegliedert:

  • In der ersten, einjährigen Studienphase erwerben die Studierenden eine breite Basis in den Bereichen Sprachpraxis, Sprach- und Literaturwissenschaft, indem sie einführende Veranstaltungen besuchen (Basismodule).
  • In der zweiten Studienphase werden die fachlichen und methodischen Kompetenzen erweitert, spezialisiert und kontextualisiert (Aufbaumodule).
  • In der dritten Studienphase erfolgt die weiterführende Spezialisierung in einem ausgewählten wissenschaftlichen Bereich. Die Studierenden werden zu selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten befähigt (Vertiefungsmodule).

Nach dem ersten Jahr erfolgt eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung (vgl. § 30 der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (BAPO)). Sie gilt als bestanden, wenn mindestens zwei Module, darunter auch das Modul „Einführung in die Frankoromanistik“, erfolgreich absolviert wurden.

Schlüsselqualifikationen

Im Bereich der Schlüsselqualifikationen soll ein Modul zur Ableistung eines Praktikums im französischsprachigen Ausland oder aber in einem frankreichbezogenen Bereich absolviert werden.

Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit wird im 1. Fach geschrieben. Sie soll maximal 40 Seiten Text umfassen und wird mit 10 ECTS-Punkten bewertet. Nach § 7 der Fachstudien- und -prüfungsordnung (FPO) müssen bei Vergabe eines Themas für die Bachelorarbeit im Fach „Frankoromanistik“ alle Aufbaumodule erfolgreich abgeschlossen sein.

3. Organisation

Lehrimporte

Die sprachpraktischen Module werden aus dem Sprachenzentrum importiert. Es wurde mit dem Sprachenzentrum eine verbindliche Regelung getroffen; das Konzept der sprachpraktischen Module ist abgestimmt.

Konsekutiver Masterstudiengang

Für Absolventen des Faches „Frankoromanistik“ ist z.B. unser konsekutiver Masterstudiengang „Romanistik“ geeignet.

In dieser Tabelle finden Sie die aktuell möglichen Fächerkombinationen im Zweifach-Bachelor der Philosophischen Fakultät:
Fächerkombinationen

Zulassungsvoraussetzungen

Für das BA-Studium Frankoromanistik werden Kenntnisse der französischen Sprache auf dem Niveau von drei aufsteigenden Schuljahren bzw. GER B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) vorausgesetzt.

Sind bei Studienbeginn geringere Französischkenntnisse vorhanden, so muss spätestens bis Ende des zweiten Semesters das erforderliche Niveau nachgewiesen werden. Bei unzureichenden Sprachkenntnissen wird daher dringend angeraten, bereits vor Studienbeginn entsprechende Sprachkurse zu besuchen. Nähere Informationen erteilt das Sprachenzentrum der FAU Erlangen.

Fremdsprachenkenntnisse

Bis zum Ende des 4. Fachsemesters sind nach § 29 der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (BAPO) beim Prüfungsamt Kenntnisse in Englisch und einer weiteren Fremdsprache nachzuweisen, wobei nur eine der beiden Sprachen auch Gegenstand des Fachstudiums sein darf. Studierende, die eine romanische Sprache und Englisch studieren, müssen also eine dritte Fremdsprache nachweisen. Als Fremdsprache gilt jede Sprache, die nicht Muttersprache des Studierenden ist. Die Sprachkenntnisse können beispielsweise durch Spracherwerb in drei aufsteigenden Schuljahren und die Mindestnote „ausreichend“ im letzten Zeugnis, durch die erfolgreiche Teilnahme an Sprachkursen der Niveaustufe UNIcert I oder durch das Latinum nachgewiesen werden.

Dieser Leitfaden dient der ersten Orientierung im Studium romanistischer Fächer in den Bachelor-und Lehramtsfächern:
Leitfaden für Studierende

Prüfungen

Diese allgemeine Prüfungsordnung gilt für alle Bachelorfächer der Philosophischen Fakultät der FAU und gibt die Rahmenregelungen für das Bachelorstudium vor. Darin finden Sie z.B. Bestimmungen zu verschiedenen Prüfungsarten und –fristen, zu Wiederholungsprüfungen und zum Teilzeitstudium:
Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung für die Bachelorstudiengänge (BAPO)

Die Fachstudien- und -prüfungsordnung ist die rechtliche Grundlage für das Studium des Faches Frankoromanistik als Erst- oder Zweitfach. In ihr sind alle Studienanforderungen genau festgelegt. Sie enthält eine übersichtliche Tabelle zu den verschiedenen Modulen und Lehrveranstaltungen, die zu absolvieren sind:
Fachstudien- und -prüfungsordnung (FPO)

Gemäß § 10 der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (BAPO) müssen die Prüfungen für die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) im Regelfall bis zum Ende des zweiten Semesters abgelegt sein. Obwohl eine Überschreitungsfrist von einem Semester eingeräumt wird, möchten wir den Studierenden dringend raten, diese nur in den Fällen wahrzunehmen, in denen von ihnen nicht zu vertretende Gründe (wie Krankheit, Schwangerschaft o.ä.) vorliegen.

Grundsätzlich sieht § 30 der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (BAPO) vor, dass Prüfungen der GOP einmalig wiederholt werden können. In manchen Fachdisziplinen besteht in Ausnahmefällen die Möglichkeit zu einer zweiten Wiederholung der Prüfung; für die am Institut für Romanistik angebotenen Studiengänge sind derzeit die Voraussetzungen für eine solche zweite Wiederholung nicht gegeben.

Mit weiteren Fragen zur GOP wenden Sie sich an die Studienberatung.

Wird ein romanistisches Fach als Erstfach studiert, müssen Schlüsselqualifikationen im Umfang von 20 ECTS-Punkten nachgewiesen werden. Davon sollten 10 ECTS-Punkte in Form eines Praktikums eingebracht werden, das im fremdsprachigen Ausland oder in einer mit der studierten Sprache und Kultur in Verbindung stehenden Institution absolviert wird. Es werden 10 ECTS-Punkte vergeben für einen Zeitraum von 4 Wochen à 40 Wochenstunden Arbeitszeit im Ausland oder 5 Wochen à 40 Wochenstunden in Deutschland. Studierende, die ein Praktikum planen, sollten vorher mit der Fachstudienberatung Rücksprache halten. Zur Anerkennung des Praktikums muss nach dessen Beendigung eine offizielle Bescheinigung sowie ein etwa 6-10 Seiten langer, in der studierten Sprache abgefasster Bericht bei der Fachstudienberatung eingereicht werden.

Prüfungsan- und -abmeldung

In sämtlichen romanistischen BA- und Lehramtsstudiengängen werden alle Einzelmodule mit Prüfungen abgeschlossen. Zu diesen Prüfungen ist eine zentrale Anmeldung erforderlich.

Die zentrale An- und Abmeldung zu den Einzelmodulprüfungen erfolgt über das Prüfungsportal „mein campus“: www.campus.fau.de.

Studienverlauf und Hinweise zum Teilzeitstudium

Der Studienplan soll Sie dabei unterstützen, Ihren Studienverlauf zu planen. Vor allem in den ersten beiden Semestern sollten Sie sich genau daran orientieren, danach können die Kurse etwas freier gewählt werden und die Angaben sind eher als Empfehlung zu verstehen. Hier finden Sie in Klammern hinter den Kursen gegebenenfalls Präzisierungen, wenn der betreffende Kurs nur im Winter- bzw. nur im Sommersemester angeboten wird. Für jedes Modul gibt es außerdem eine Modulbeschreibung, die Inhalte und Prüfungsarten der Kurse des betreffenden Moduls präzisiert:

› Studienplan (mit Modulbeschreibungen)

Die Möglichkeiten, an einer unserer Partner-Universitäten ein Auslandssemester zu verbringen, finden Sie bei uns unter Internationales. Das Referat für Internationale Angelegenheiten beschreibt auf seinen Seiten „Studieren im Ausland“, wie Sie Ihren Auslandsaufenthalt planen und organisieren. Auf dieser Seite wird auch ein paar Wochen nach Vorlesungsbeginn eine Vortragsreihe angekündigt, in der über die verschiedenen Programme informiert wird. Das Internationale Büro unserer Fakultät berät Sie jederzeit gerne.

Im Fach Frankoromanistik ist es, wie in den meisten Fächern des Zweifachbachelors, möglich, es im Teilzeitstudium zu studieren oder in das Teilzeitstudium zu wechseln. Genauere Informationen zu den Rahmenbedingungen finden Sie im Merkblatt „Teilzeitstudium an der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie“.

Studienplan Teilzeitstudium Frankoromanistik

Sollten Sie überlegen, in einen Teilzeitstudiengang zu wechseln, kommen Sie vorab bitte unbedingt in die Beratung zu Prof. Dr. Annette Keilhauer (annette.keilhauer@fau.de).